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Aufnahme bei den Münchner Handwerksbäckern

Im Rahmen einer so genannten Aufdingungsfeier konnte Heinz Hoffmann, Obermeister der Bäcker-Innung München, rund 50 "neue" Auszubildende begrüßen, die im Herbst letzten Jahres eine Lehre bei einer Münchner Bäckerei begannen. Diese werden nunmehr als Bäcker/in oder Fachverkäufer/in im Nahrungsmittelhandwerk ausgebildet. Als "schwersten Beruf im Bäckerhandwerk" bezeichnete Obermeister Hoffmann bei seiner Begrüßung den Beruf der Fachverkäuferin.  "Im Verkauf müssen Sie immer gepflegt aussehen und alle Kunden kompetent und freundlich behandeln. Auch wenn der Kunde schlecht gelaunt und ungepflegt den Laden betritt. Er muss dann nicht nur die gewünschten Backwaren einkaufen, sondern das Geschäft mit einem Lächeln wieder verlassen. Sie sind das Aushängeschild der Bäckerei und müssen nicht nur die Produkte kennen, sondern auch mit Menschen umgehen können."

Heinz Hoffmann erläuterte auch den Begriff "Aufdingung": "Aufdingen bedeutet, jemanden in Arbeit nehmen oder als Lehrling aufnehmen. Wobei früher, als dieser Begriff noch üblich war, auch beispielsweise ein Aufdingungsgeld vom Lehrling an den Meister bezahlt werden musste. Und der Lehrbrief hieß damals Aufdingungsbrief."

Christian Zerlin stellte sich in seiner Eigenschaft als Lehrlingswart vor und bot an, im Fall von Problemen oder Konflikten mit dem Lehrherrn als Vermittler zu helfen.

Mit dem Wunsch, dass die Innung am Ende der Lehrzeit alle Auszubildenden zu einer Freisprechungsfeier einladen könne, beendete Heinz Hoffmann die Aufdingungsfeier.

 

Das Foto zeigt Obermeister Heinz Hoffmann bei seiner Begrüßungsansprache.